Kontakt

Prof. Gerauer Rechtsanwälte
Am Stadtplatz 1 // D - 94060 Pocking
Telefon +49 (0) 8531 9168-0
Fax +49 (0) 8531 9168-21
kanzlei@gerauer.de

Öffnungszeiten:
Montag 08:00–18:00
Dienstag 08:00–18:00
Mittwoch 08:00–12:00
Donnerstag 08:00–18:00
Freitag 08:00–17:00

(„Rot­tal Bou­le­vard“, 01/2017)

Vor­sicht bei Geschen­ken aus dem Inter­net

 

 

Rechts­an­walt Ralf Nie­ke, Pocking

Fach­an­walt für Erbrecht

Ein Tes­ta­ment abzu­fas­sen ist schwie­rig. War­um also nicht im Inter­net ein kos­ten­lo­ses Mus­ter suchen und ein­fach abschrei­ben? Doch das kann fata­le Fol­gen haben.

Ein Bei­spiel: Ehe­gat­ten set­zen sich in einem „Ber­li­ner Tes­ta­ment“ (Mus­ter aus dem Inter­net) gegen­sei­tig zu Allein­er­ben ein, als Schluss­erben die bei­den Kin­der je zur Hälf­te. Was sie nicht wis­sen: Bestimm­te Ver­fü­gun­gen dür­fen nach dem Tod des ers­ten Ehe­gat­ten nicht mehr geän­dert wer­den – selbst wenn nach dem Tod des Vaters der Sohn den Kon­takt abbricht und die Toch­ter die Wit­we pflegt.

Aller­dings kann auch die For­mu­lie­rung, dass der län­ger leben­de Ehe­gat­te das Tes­ta­ment belie­big ändern darf, böse Fol­gen haben: Die Wit­we könn­te dann einen neu­en Part­ner zum Allein­er­ben ein­set­zen und die Kin­der gegen den Wil­len des ver­stor­be­nen Vaters ent­er­ben.

Zu emp­feh­len ist eine maß­ge­schnei­der­te For­mu­lie­rung, die es dem län­ger leben­den Ehe­gat­ten erlaubt, eines der Kin­der zu bevor­zu­gen, die jedoch garan­tiert, dass das Ver­mö­gen in der Fami­lie bleibt.


zurück zur Übersicht