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Aktuelles

In Vorträgen und Beiträgen in Fachzeitschriften nehmen unsere Rechtsanwälte regelmäßig zu aktuellen Rechtsfragen Stellung. So gelingt es uns, unsere Mandanten frühzeitig auf Probleme aufmerksam zu machen, rechtzeitig Lösungen zu suchen und dadurch einen Rechtsstreit zu vermeiden.

Sie können sich hier kostenlos über alle aktuellen Beiträge informieren.

Was tun bei einem Ver­kehrs­un­fall – Hin­wei­se für Betroffene

Verkehrsunfall

Was tun bei einem Ver­kehrs­un­fall – Hin­wei­se für Betroffene

Durch­schnitt­lich 6.000 Ver­kehrs­un­fäl­le wer­den täg­lich in Deutsch­land von der Poli­zei auf­ge­nom­men. Aufgrund 
der­bes­se­ren tech­ni­schen Sicher­heits­vor­keh­run­gen der Fahr­zeu­ge geht die Zahl der Ver­kehrs­to­ten und schwe­ren Per­so­nen­schä­den glück­li­cher­wei­se ste­tig zurück. Es han­delt sich immer häu­fi­ger um rei­ne Blech­schä­den. Zahl­rei­che Unfäl­le wer­den nicht poli­zei­lich erfasst. Es kommt hier­zu­lan­de daher alle paar Sekun­den zu einem Ver­kehrs­un­fall. Die Wahr­schein­lich­keit in einen sol­chen ver­wi­ckelt zu wer­den ist hoch.

Das rich­ti­ge Ver­hal­ten unmit­tel­bar nach einem Unfall

Das wich­tigs­te nach einem Ver­kehrs­un­fall ist es, die Unfall­stel­le umge­hend abzu­si­chern. Zunächst ist die Warn­blink­an­la­ge ein­zu­schal­ten. Vor dem Ver­las­sen des Fahr­zeugs soll­te die Warn­wes­te – deren Mit­füh­rung ist Pflicht – ange­legt wer­den. In 50-100 m Ent­fer­nung von der Unfall­stel­le muss dann das Warn­drei­eck auf­ge­stellt wer­den. Dann muss mög­li­cher­wei­se ver­letz­ten Per­so­nen ers­te Hil­fe geleis­tet wer­den. Durch die rich­ti­ge Erst­ver­sor­gung kön­nen Men­schen­le­ben geret­tet wer­den. Die Sta­tis­tik zeigt, dass es nicht unwahr­schein­lich ist in eine Situa­ti­on zu kom­men, in der es erfor­der­lich wird ande­ren Men­schen ers­te Hil­fe zu gewäh­ren. Daher emp­fiehlt es sich regel­mä­ßig einen Kurs zur Auf­fri­schung der erlern­ten Ers­te-Hil­fe-Kennt­nis­se zu besu­chen. Die Poli­zei soll­te jeden­falls geru­fen wer­den, wenn eine Per­son ver­letzt wur­de oder sich ein Unfall­be­tei­lig­ter vom Unfall­ort ent­fernt hat. Eine Mit­tei­lung an die Poli­zei muss in jedem Fall bei einem Parkremp­ler gemacht wer­den, bei dem kei­ne Per­son am geschä­dig­ten Fahr­zeug ist. Das Hin­ter­las­sen eines Zet­tels an der Wind­schutz­schei­be ist nicht aus­rei­chend, um sei­nen Benach­rich­ti­gungs­pflich­ten nachzukommen.

Die Beweis­si­che­rung

Auch bei einem Ver­kehrs­un­fall mit rei­nen Blech­schä­den sitzt den Betrof­fe­nen der Schreck oft in den Glie­dern und es wird ver­ges­sen, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Beweis­mit­tel zu sam­meln. Haben alle Unfall­be­tei­lig­ten den Ort des Gesche­hens ver­las­sen, wird es sehr schwie­rig, Zeu­gen aus­zu­ma­chen oder den Unfall­her­gang zu rekon­stru­ie­ren. Des­we­gen müs­sen unbe­dingt Name und Anschrift der Per­so­nen notiert wer­den, die Beob­ach­tun­gen zu dem Ver­kehrs­un­fall gemacht haben. Außer­dem soll­ten noch an der Unfall­stel­le Licht­bil­der von den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und deren Posi­tio­nen unmit­tel­bar nach dem Ereig­nis ange­fer­tigt wer­den. Als sehr hilf­reich erwei­sen sich Unfall­be­rich­te, die von den Betei­lig­ten gemein­sam aus­ge­füllt wer­den. Es ist rat­sam einen ent­spre­chen­den Vor­druck im Hand­schuh­fach mit­zu­füh­ren. Auch eine Stra­ßen­mal­krei­de kann sich als sehr nütz­lich erwei­sen. Müs­sen die Fahr­zeu­ge aus Sicher­heits­grün­den schnell von der Unfall­stel­le ent­fernt wer­den, kön­nen damit zumin­dest die End­po­si­tio­nen mar­kiert und anschlie­ßend foto­gra­fiert wer­den. Sol­che Auf­nah­men kön­nen für den Kfz-Gut­ach­ter bei der Rekon­struk­ti­on des Unfall­her­gangs zu einem sehr wich­ti­gen Arbeits­mit­tel werden.

Das Räu­men des Unfallortes

Nun müs­sen die Unfall­au­tos von der Unfall­stel­le ent­fernt wer­den. Hier­zu müs­sen die Unfall­be­tei­lig­ten gege­be­nen­falls einen Abschlepp­dienst beauf­tra­gen. Die geg­ne­ri­sche Ver­si­che­rung muss nur die Kos­ten für das Abschlep­pen in die nächst­ge­le­ge­ne Werk­statt über­neh­men. Häu­fig macht daher ein Anruf bei der eige­nen Kfz-Ver­si­che­rung Sinn. Häu­fig ist, gera­de bei Bestehen einer Voll­kas­ko­ver­si­che­rung, bei der eige­nen Poli­ce ein Schutz­brief inbe­grif­fen. Die Kos­ten für das Abschlep­pen, auch an den Hei­mat­ort, wer­den daher gege­be­nen­falls von der eige­nen Ver­si­che­rung voll­stän­dig erstat­tet. Das Säu­bern der Unfall­stel­le ist grund­sätz­lich Sache der Unfall­be­tei­lig­ten. Nur bei schwe­ren Zusam­men­stö­ßen über­nimmt dies die Feuerwehr.

Die Regu­lie­rung der Schäden

Hat der Geg­ner den Unfall allei­ne ver­ur­sacht, muss die­ser nur bei des­sen Ver­si­che­rung gemel­det wer­den. Steht eine Mit­schuld im Raum oder ist man für das Zustan­de­kom­men des Unfalls allei­ne ver­ant­wort­lich, soll­te man den Unfall umge­hend (auch) der eige­nen Auto­ver­si­che­rung mel­den. Eben­so wenn der ande­re Unfall­be­tei­lig­te Ansprü­che gel­tend macht. Für den Fall, dass ein Unfall­be­tei­lig­ter den Unfall selbst ver­schul­det hat bzw. die­sem eine Mit­schuld zukommt, ist eine Voll­kas­ko­ver­si­che­rung äußerst hilf­reich, da die­se für die von der Gegen­sei­te nicht über­nom­me­nen Schä­den am eige­nen Auto auf­kommt. Sobald die eige­ne Ver­si­che­rung Zah­lun­gen leis­ten muss, ist dies jedoch mit einer Rück­stu­fung in eine schlech­te­re Scha­dens­frei­heits­klas­se ver­bun­den. Bei einem Mit­ver­schul­den bei­der Par­tei­en kann ein Teil der Kos­ten, die durch eine Höher­stu­fung ent­ste­hen, bei der geg­ne­ri­schen Ver­si­che­rung zurück­ge­holt wer­den. Dies­be­züg­lich soll­te man sich unbe­dingt anwalt­lich bera­ten lassen.

Über­haupt ist es rat­sam, sich mög­lichst bald an einen Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht zu wen­den, da die­ser Ihnen umge­hend eine Ein­schät­zung der Rechts­la­ge geben und sich schnellst mög­lichst um die Ein­ho­lung einer Regu­lie­rungs­zu­sa­ge von der geg­ne­ri­schen Ver­si­che­rung küm­mern wird.

Die Scha­dens­hö­he

Um ein­zu­schät­zen, wie hoch die am eige­nen Unfall­au­to ent­stan­de­nen Schä­den sind, soll­te man das Fahr­zeug mög­lichst bald einem Kfz-Sach­ver­stän­di­gen vor­stel­len. Bei des­sen Aus­wahl ist der Unfall­ge­schä­dig­te frei. Der Kfz-Gut­ach­ter wird auch die mer­kan­ti­le Wert­min­de­rung bemes­sen, die nach dem Unfall trotz Repa­ra­tur an dem Fahr­zeug ver­bleibt. Bei Baga­tell­schä­den bis etwa € 800,00 rei­chen die Anfer­ti­gung eines Kos­ten­vor­anschla­ges und Licht­bil­der aus. Erst bei Scha­dens­sum­men, die dar­über lie­gen, über­nimmt die geg­ne­ri­sche Ver­si­che­rung die Kos­ten für ein Schadensgutachten.

Die Repa­ra­tur des Schadens

Liegt das Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten vor, kann der Unfall­ge­schä­dig­te eine Werk­statt mit der Repa­ra­tur des beschä­dig­ten Kfz gemäß dem Unfall­gut­ach­ten beauf­tra­gen. Der Auf­trag­ge­ber hat gegen­über der Repa­ra­tur­fir­ma für die Kos­ten der Repa­ra­tur auf­zu­kom­men, falls die geg­ne­ri­sche Ver­si­che­rung sie nicht bezahlt. Dies auch, wenn Sie bei dem Repa­ra­tur­be­trieb eine Abtre­tungs­er­klä­rung unter­schrei­ben, dass die­ser direkt mit der geg­ne­ri­schen Ver­si­che­rung abrech­nen kann. Daher ist es sehr hilf­reich, mög­lichst bald eine Regu­lie­rungs­zu­sa­ge der geg­ne­ri­schen Haft­pflicht­ver­si­che­rung über einen Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht herbeizuführen.

Ist das beschä­dig­te Fahr­zeug nicht älter als 3 Jah­re und/oder scheck­heft­ge­pflegt, dür­fen die Betrof­fe­nen die Repa­ra­tur in einer mar­ken­ge­bun­de­nen Fach­werk­statt in Auf­trag geben. Ansons­ten hat die geg­ne­ri­sche Ver­si­che­rung die Mög­lich­keit, nur die orts­üb­li­chen Kos­ten einer frei­en Werk­statt auszugleichen.

Wäh­rend der Repa­ra­tur­dau­er haben Geschä­dig­te Anspruch auf einen Miet­wa­gen oder die Bezah­lung einer Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung. In die­sem Zusam­men­hang ist jedoch Vor­sicht gebo­ten. Bezüg­lich der Höhe der Kos­ten für einen Miet­wa­gen gibt es häu­fig Streit mit der geg­ne­ri­schen Ver­si­che­rung. Es ist daher rat­sam, vor­her abzu­klä­ren bis zu wel­chem Betrag die Miet­wa­gen­kos­ten über­nom­men wer­den müssen.

Abrech­nung ohne Reparatur

Es ist zuläs­sig, das Fahr­zeug nicht zu repa­rie­ren oder kei­ne Neu­an­schaf­fung vor­zu­neh­men und sich den vom Gut­ach­ter berech­ne­ten Scha­den ohne Mehr­wert­steu­er aus­be­zah­len zu las­sen. Bei die­ser soge­nann­ten fik­ti­ven Abrech­nung bekommt man daher ent­we­der die Net­to-Repa­ra­tur­kos­ten oder bei einem Total­scha­den, die Dif­fe­renz zwi­schen Wie­der­be­schaf­fungs­wert und Rest­wert erstat­tet. Ein wirt­schaft­li­cher Total­scha­den liegt vor, wenn die Repa­ra­tur­kos­ten den Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Fahr­zeugs in der Sekun­de vor dem Unfall übersteigen.

Was tun, wenn die Ver­si­che­rung nicht bezah­len will?

Spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt wird die Ein­schal­tung eines Rechts­an­walts in der Regel unum­gäng­lich. Die Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­run­gen zie­hen häu­fig Beträ­ge von den tat­säch­lich ent­stan­de­nen Repa­ra­tur­kos­ten ab. Ein Fach­an­walt für Ver­kehrs­recht kann Geschä­dig­ten bei der Durch­set­zung der offe­nen Kos­ten behilf­lich sein, damit Unfall­op­fer nicht auf die­sen sit­zen blei­ben. Ist ein Per­so­nen­scha­den ent­stan­den, ist es ohne­hin rat­sam, sich anwalt­lich über die Höhe des Schmer­zens­gelds, die even­tu­el­le Gel­tend­ma­chung eines Haus­halts­füh­rungs­scha­dens und Ersatz der ent­stan­de­nen Aus­la­gen bera­ten zu lassen.

Wei­gert sich die geg­ne­ri­sche Ver­si­che­rung hart­nä­ckig, den Scha­den ganz oder teil­wei­se aus­zu­glei­chen, ist vor­teil­haft über eine Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung zu ver­fü­gen. Dann kann ohne erheb­li­ches Kos­ten­ri­si­ko eine Kla­ge zum sach­lich und ört­lich zustän­di­gen Gericht auf Aus­gleich der Unfall­schä­den erho­ben werden.

 

Ent­spre­chen­de Hil­fe und eine Ansprech­part­ne­rin nach einem Ver­kehrs­un­fall fin­den Sie auf unse­rer Kanzleiseite:

Fach­an­wäl­tin für Ver­kehrs­recht RAin Johan­na Altmannshofer

RA Dr. Bernd Wölfl

RA Andre­as Vohburger

 

Die Check­lis­te „Was tun bei einem Ver­kehrs­un­fall – Hin­wei­se für Betrof­fe­ne“ fin­den Sie hier zum Download:

Down­load der Checkliste

 

Rechts­an­walts­kanz­lei Prof. Ger­au­er, Pocking
Autorin: Rechts­an­wäl­tin Johan­na Altmannshofer
Fach­an­wäl­tin für Verkehrsrecht

 

 

 

 

 


Prof. Alfred Ger­au­er: Kon­flikt­lö­sung in Kri­sen durch Mediation

Prof. Alfred Ger­au­er: Kon­flikt­lö­sung in Kri­sen durch Mediation

 

Die Pan­de­mie lös­te star­ke Bedro­hungs­ge­füh­le sowohl im Arbeits- als auch im Pri­vat­le­ben aus und kann so Kon­flik­te her­vor­ru­fen oder ver­stär­ken. Hier sind Ver­fah­ren im Vor­teil, die Kon­flik­te gewalt­frei lösen hel­fen, bei denen es kei­ne Gewin­ner und Ver­lie­rer gibt. Media­ti­on eig­net sich dafür hervorragend. 

Las­sen Sie sich von uns bera­ten – es ste­hen Ihnen in unse­rer Kanz­lei meh­re­re aus­ge­bil­de­te und erfah­re­ne Mediator*innen zur Verfügung.

 

Prof. Alfred Ger­au­er, Fach­an­walt für Arbeits­recht, Media­tor, Hono­rar­pro­fes­sor für Arbeits­recht und Media­tio­nen der Hoch­schu­le Mün­chen, Ver­wal­tungs­rat Bund der Steu­er­zah­ler sowie Mit­glied des Prä­si­di­ums des euro­päi­schen Bun­des der Steu­er­zah­ler und Part­ner der Kanz­lei Prof. Ger­au­er Rechts­an­wäl­te in Pocking. Als „Klartext“-Autor infor­miert Prof. Ger­au­er regel­mä­ßig zur Rechts­la­ge aktu­el­ler The­men in der Verbandspolitik.

 

Down­load Arti­kel „Der Steu­er­zah­ler“ 05/2020

 

Quel­le: Bund der Steu­er­zah­ler, Wirt­schafts­ma­ga­zin „Der Steu­er­zah­ler“, 05/2020


Coro­na Hinweis

Aktu­el­ler Hin­weis zur Corona-Krise

Unse­re Kanz­lei ist wei­ter­hin zu den ange­ge­be­nen Zei­ten geöffnet.

Ter­min­ver­ein­ba­run­gen blei­ben mög­lich, wobei wir im Rah­men des per­sön­li­chen Auf­ein­an­der­tref­fens auf die Ein­hal­tung eines Sicher­heits­ab­stan­des ach­ten und das Hän­de­schüt­teln vermeiden.

Wir möch­ten ins­be­son­de­re Per­so­nen, die Sym­pto­me von Atem­wegs­er­kran­kun­gen zei­gen, die inner­halb der letz­ten zwei Wochen aus Risi­ko­ge­bie­ten zurück­ge­kehrt sind oder Infi­zier­te bzw. Ver­dachts­fäl­le in ihrem unmit­tel­ba­ren, per­sön­li­chen Umfeld haben, bit­ten, vor­erst von der Ver­ein­ba­rung eines per­sön­li­chen Ter­mins abzusehen.

In nahe­zu allen Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten ist es mög­lich, Bespre­chun­gen tele­fo­nisch zu füh­ren, auch Erst­ge­sprä­che in neu­en Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten. Wir bit­ten daher in der momen­ta­nen Situa­ti­on, über unser Sekre­ta­ri­at zunächst einen Tele­fon­ter­min zu ver­ein­ba­ren. Dabei wer­den Sie dar­auf hin­ge­wie­sen, wel­che Doku­men­te ggf. schon vor­ab per Mail oder Post ver­sandt wer­den kön­nen. Im Tele­fon­ter­min kön­nen wir dann klä­ren, ob eine per­sön­li­che Bespre­chung in unse­rer Kanz­lei ange­zeigt ist. 

Bei Bedarf kann sämt­li­che Kor­re­spon­denz auch auf elek­tro­ni­schem Wege geführt wer­den. 

Ger­ne kön­nen auch tele­fo­ni­sche Bera­tungs­ter­mi­ne ver­ein­bart wer­den, wenn es um die recht­li­chen Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se geht.

Wir wün­schen Ihnen aber in ers­ter Linie, dass Sie gesund durch die­se für uns alle schwie­ri­ge Zeit kommen!

Ihr Kanz­lei-Team

Prof. Ger­au­er Rechtsanwälte


Land­rat Franz Mey­er: Die Jubiläums-Laudatio

Die Jubi­lä­ums-Lau­da­tio – 40 Jah­re Kanz­lei Gerauer

(von Land­rat Franz Meyer)

Erfah­re­ne Juris­ten bezeu­gen, dass es vor Gericht von Vor­teil sein kann, wenn man im Recht ist.“

Ob die­ses Zitat eines bri­ti­schen Schau­spie­lers und Komi­kers tat­säch­lich stimmt, kannst Du, lie­ber Alfred Ger­au­er mit dei­nen Part­nern wohl am bes­ten beantworten.

Denn erfah­re­ne Juris­ten sind Sie hier alle. Seit 40 Jah­ren leis­tet die Kanz­lei Ger­au­er in Pocking recht­li­chen Bei­stand vor Gericht. Da kann man wirk­lich von Erfah­rung spre­chen. 

Erfah­rung, die sich über zahl­rei­che Rechts­ge­bie­te erstreckt und fast ein Rund­um-Ange­bot abdeckt.

Gera­de im Wahl­jahr 2020 beto­ne ich immer wie­der die Bedeu­tung von Demo­kra­tie und Rechts­staat­lich­keit. 

Gott sei Dank sind die­se bei­den Prin­zi­pi­en heu­te fest in unse­rem Grund­ge­setz ver­an­kert. Doch lan­ge Zeit unse­rer Geschich­te war dies weder hier in Deutsch­land der Nor­mal­zu­stand, noch ist es in vie­len Län­dern die­ser Erde die Wirklichkeit.

Doch gera­de das alles, was wir bei uns heu­te Selbst­ver­ständ­lich­keit nen­nen, trägt schließ­lich zur längs­ten zusam­men­hän­gen­den Frie­dens­zeit in Euro­pa bei.

Unser Rechts­staat schützt jede ein­zel­ne Bür­ge­rin und jeden ein­zel­nen Bür­ger, vor Will­kür und Unrecht.

Und Sie, mei­ne Damen und Her­ren, sind ein wich­ti­ger Bestand­teil die­ser Rechtsstaatlichkeit.

Denn erst Sie ermög­li­chen es, dass unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Rech­te in Anspruch neh­men können.

Und das seit nun­mehr 40 Jahren.

Ich dan­ke Ihnen allen, dass Sie seit vier Jahr­zehn­ten für die Rech­te der Men­schen ein­tre­ten. 

Eine Auf­ga­be, die nicht immer ein­fach zu bewäl­ti­gen ist, wenn man bedenkt, dass zwi­schen Recht und Gerech­tig­keit oft ein gro­ßer Zwie­spalt liegt. 

Du, lie­ber Alfred Ger­au­er, hast dir die­se Her­aus­for­de­rung mit Dei­nen 7 Part­nern zur Auf­ga­be gemacht und hast dei­ne Kanz­lei seit der Grün­dung zu einer gro­ßen mit­tel­stän­di­schen Kanz­lei ent­wi­ckelt, die im Pas­sau­er Land wohl ein­zig­ar­tig ist.

Dir und dei­nem knapp 20-köp­fi­gen Team vie­len Dank für euren Ein­satz für das Recht!

Im Namen des Land­krei­ses Pas­sau und auch ganz per­sön­lich darf ich zum 40. Jubi­lä­um von Her­zen gra­tu­lie­ren. 

Gleich­zei­tig darf ich der Kanz­lei und allen Mit­ar­bei­tern alles Gute, Gesund­heit und Erfolg für die Zukunft wünschen!


As time goes by – 40 Jah­re Kanz­lei Gerauer

As time goes by – 40 Jah­re Kanz­lei Gerauer

(von Prof. Alfred Gerauer)

Unser gesam­tes Kanz­lei­team dankt Ihnen bzw. Euch!

Die Reso­nanz auf unse­re Ein­la­dung hat uns über­wäl­tigt, hat selbst mich bei­na­he sprach­los gemacht. Weit über 200 lie­be Per­so­nen, die uns in irgend­ei­ner Form nahe­ste­hen, begin­gen mit uns die­ses Jubiläum.

Seit 40 Jah­ren und 364 Tagen, näm­lich seit 1. Febru­ar 1979 gibt es sie, die Kanz­lei, in die­sem Hau­se. Gegrün­det haben sie mei­ne lei­der viel zu früh ver­stor­be­ne Frau Sig­rid, und ich. Die Kanz­lei, ein Novum im Rot­tal, ein Novum im Land­ge­richts­be­zirk Pas­sau. Wir haben von Anfang auf Spe­zia­li­sie­rung gesetzt, wie wir sie aus Mün­chen gekannt haben. Unse­re heu­ti­ge Grö­ßen­ord­nung – räum­lich und per­so­nell-, gibt es in die­ser Art hier im süd­ost­baye­ri­schen Raum sonst wohl eher nicht. Ja, es sind immer­hin 280 qm auf zwei Eta­gen, in denen die­se Kanz­lei mit ihren neun Mit­ar­bei­te­rin­nen und ihren ins­ge­samt acht Anwäl­ten Sie heu­te herz­lich will­kom­men hei­ßen darf: Acht Anwäl­te, alle sind Part­ne­rin­nen und Part­ner, sie­ben füh­ren zumin­dest eine Bezeich­nung als Fach­an­walt, und der ach­te ist bereits auf dem Weg dort­hin- das wäre dann Fach­an­walts­ti­tel Nr. 13. Auch das gibt es in die­ser Form in unse­rem schö­nen Land­ge­richts­be­zirk nur einmal .

Eck­hard Stick­dorn ist Fach­an­walt für Arbeits­recht, für Miet- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht und für Insol­venz­recht; auch als Spe­zia­list für Bank- und Kapi­tal­markt­recht kennt ihn so man­ches Kre­dit­in­sti­tut im nie­der­baye­ri­schen Raum. Lei­der gestat­tet die Rechts­an­walts­kam­mer einem Anwalt nur die Füh­rung von drei Fach­an­walts­be­zeich­nun­gen- Eck­hard Stick­dorn hat eine in Reserve!

Dr. Bernd Wölfl ist Fach­an­walt für Straf­recht und Arbeits­recht und neben­bei Rich­ter beim Anwalts­ge­richt in Mün­chen. Wer ihn als Straf­ver­tei­di­ger wählt, hat den Frei­spruch qua­si schon in der Hand.

Gabrie­le von Pollak, Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en­recht und Media­to­rin, hat vor 33 Jah­ren den Weg in unse­re Kanz­lei gefun­den und das Fami­li­en­recht dort fest ver­an­kert. Ihr Mot­to: Das Bes­te an Ihrer Schei­dung soll­te Ihr Anwalt sein! Dem ist nichts hinzuzufügen.

Regi­na Augen­stein , schon- oder erst seit gut 7 Jah­ren unse­re Part­ne­rin, darf bereits 2 Titel ihr Eigen nen­nen: Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en- und Sozi­al­recht – eine sehr „mensch­li­che“ und oft auch trä­nen­rei­che Kom­bi­na­ti­on- Papier­ta­schen­tü­cher gehö­ren zur Grund­aus­stat­tung – nicht nur in ihrem Büro.

Ralf Nie­ke , seit 17 Jah­ren Part­ner, hat mit gro­ßer Lei­den­schaft als Fach­an­walt für Erbrecht und Tes­ta­ments­voll­stre­cker den letz­ten Wil­len für sich ent­deckt. Sozu­sa­gen im Neben­be­ruf ist er Vize­prä­si­dent der Deutsch-Öster­rei­chi­schen Juris­ten­ver­ei­ni­gung. Schön, dass ich als Grün­dungs­prä­si­dent die­ser DÖJ Dir auf die­sem Weg behilf­lich sein durfte.

Im Bereich der Unfäl­le und Füh­rer­schein­ver­lus­te hat sich unse­re Part­ne­rin Johan­na Alt­manns­ho­fer als Fach­an­wäl­tin für Ver­kehrs­recht voll eta­bliert. Sie hat gro­ße Plä­ne: Fach­an­wäl­tin für Straf­recht, Dr.jur. – bei der nächs­ten Ver­nis­sa­ge wer­den wir berichten!

Mit Andre­as Voh­bur­ger hat unse­re Kanz­lei einen Anwalt gesucht und gefun­den, der so man­chen säu­mi­gen Mie­ter schon das Fürch­ten gelehrt hat. Der Titel Fach­an­walt für Miet- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht ist in greif­ba­rer Nähe.

Und was ist mit mir, „dem Ger­au­er“ ? Noch immer voll im Ein­satz als Fach­an­walt für Arbeits­recht und als Media­tor. Sieht man ihn nicht in der Kanz­lei, dann viel­leicht in der Zei­tung. Seit 42 Jah­ren tra­ge ich die Anwalts­ro­be. Seit 23 Jah­ren bin ich 1. Vor­sit­zen­der eines Ver­lei­hungs­aus­schus­ses für den Titel „Fach­an­walt für Arbeits­recht“ bei der Rechts­an­walts­kam­mer Mün­chen. Außer­dem hat mich die Hoch­schu­le Mün­chen mit ihren mehr als 18.000 Stu­die­ren­den als Pro­fes­sor in ihren Bann gezo­gen. 660.000 km habe ich mit mei­nem BMW nach Mün­chen zur Vor­le­sung schon zurück­ge­legt. Aber in spä­tes­tens 10 Jah­ren muss Schluss sein, ganz im Ernst.

Das Herz­stück unse­rer Kanz­lei bil­den unse­re lie­ben Mit­ar­bei­te­rin­nen, allen vor­an unser Uni­ver­sal­ge­nie Ros­wi­tha Frän­zel , unser Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wun­der Sabi­ne Gabau­er , unse­re Inkas­so-Spe­zia­lis­tin in spe Katha­ri­na Mei­er , unser Vor­bild an Freund­lich­keit Annet­te Gerstlber­ger , unse­re unab­kömm­li­che Bank- Quer­ein­stei­ge­rin Kath­rin Horn , unse­re Top- Aus­zu­bil­den­de The­re­sa Mehl­stäub­ler , unse­re wei­te­ren Aus­bil­dungs-Hoff­nungs­trä­ge­rin­nen Lui­sa Petrow­sky und Ramo­na Brey und last but not least unse­re eben­so sym­pa­thi­sche wie tat­kräf­ti­ge Steu­er­fach­frau Ani­ta Beiß­mann . Ohne ein der­ar­tig kom­pe­ten­tes und enga­gier­tes Mit­ar­bei­ter­Team bestün­de die­se Kanz­lei, so wie sie heu­te „steht und liegt“, nicht. Ohne sie hät­ten wir auch die­se heu­ti­ge Ver­an­stal­tung nicht „hin­be­kom­men“ kön­nen, herz­li­chen Dank an Sie, an Euch, für Euren Ein­satz, auch außer­halb der übli­chen Bürozeiten!

Dass und wie wich­tig uns Mitarbeiter/innen sind, zeigt sich auch dar­in, dass die Kanz­lei seit 40 Jah­ren jun­ge Men­schen zu Rechts­an­walts-fach­an­ge­stell­ten aus­bil­det, 43 Aus­zu­bil­den­de waren es bis heu­te. Es gibt kein Jahr in der Kanz­lei­ge­schich­te, in der die Kanz­lei keine/n Auszubildende/n gehabt hät­te. Auch das lässt sich, fin­de ich, durch­aus hören, lie­be Gäs­te: Es gibt im Land­ge­richts­be­zirk Pas­sau, und der ist groß, ver­mut­lich kei­ne Kanz­lei, die die­ses Ergeb­nis top­pen kann.

Die­se Fei­er ist aber auch ein Anlass, all den­je­ni­gen DANKE zu sagen, die uns auf ande­re Wei­se in den letz­ten 40 Jah­ren unter­stützt oder jeden­falls wohl­wol­lend beglei­tet haben – allen vor­an unse­re hoch-geschätz­ten Man­dan­ten , von deren Treue und Emp­feh­lung wir leben; ein Dank wei­ter auch an lie­be Kol­le­gen , ver­sier­te Steu­er­be­ra­ter , muti­ge Archi­tek­ten , krea­ti­ve Wer­be­fach­leu­te – an die­ser Stel­le „dan­ke“ an die Fa. Urban­teadea­lers von Ste­fan Sto­ckin­ger , die die Tee­pro­ben gespon­sert hat- ein Dank wei­ter an Top- Foto­gra­fen , wohl­wol­len­de Ver­wal­ter , ver­wöh­nen­de Gast­wir­te und Kon­di­to­ren –das heu­ti­ge Cate­ring stammt vom Café Karl­stet­ter, ein beson­de­rer Dank an Frau Bet­ti­na Karl­stet­ter und ihren freund­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen; ein Dan­ke­schön wei­ter an treue Haus­meis­ter , zuver­läs­si­ge Rei­ni­gungs­kräf­te , all­zeit erreich­ba­re IT- und­Te­le­fon­spe­zia­lis­ten , gedul­di­ge Ver­si­che­rungs­ex­per­ten , mit uns im gegen­sei­ti­gen Respekt ver­bun­de­ne Poli­ti­ker, Pro­fes­so­ren, Rich­ter, Staats­an­wäl­te, Nota­re , unse­re Ehe- und sons­ti­ge Part­ner und und und…. Wir sind auf jeden ein­zel­nen von Euch, von Ihnen, ange­wie­sen. Wir wissen,dass letzt­end­lich eine Kanz­lei ein sozia­les Gebil­de ist und irgend­wie nur eine Leih­ga­be auf Zeit: Man hat zwar die Chan­ce mit­zu­ge­stal­ten, mit zu for­men und vor­an­zu­brin­gen, aber sie gehört einem nichtalleine.

Und jetzt zu Dir, lie­ber Fritz Klier . Wir sind stolz, in unse­ren Räu­men Dei­ne Wer­ke aus­stel­len zu dür­fen, vie­len Dank für die­ses Ver­trau­en und die­se Wert­schät­zung. Für die pro­fes­sio­nel­le Umset­zung der gemein­sa­men Ideen ein beson­de­res Dan­ke­schön an Sig­lin­de Bai­er und an Georg Thu­rin­ger – die Kon­zep­ti­on der Aus­stel­lung ist ganz wesent­lich sein Ver­dienst – und an Kat­rin Pern­point­ner , die ohne Dis­kus­si­on sofort bereit war, kos­ten­los die Rah­mung der Bil­der zu über­neh­men. War­um aus­ge­rech­net Du, lie­ber Fritz, wer­den man­che unse­rer Gäs­te fra­gen. Wir bei­de sind qua­si gemein­sam auf­ge­wach­sen, Du in Hart­kir­chen und ich unweit davon in Ober­ind­ling. Fritz Klier und ich – wir sind bei­de sozu­sa­gen „ein­ge­bo­re­ne“ Rot­ta­ler. Was ver­bin­det uns bei­de noch? Es war die mehr oder weni­ger stil­le Jugend­lie­be vor fast 50 Jah­ren zu einer hüb­schen jun­gen Dame, die uns bei­de glei­cher­ma­ßen außer­or­dent­lich „in Beschlag“ genom­men hat, aber deren fina­le Zunei­gung dann doch kei­nem von uns zuteil gewor­den ist. Wir bei­de sind beruf­lich und pri­vat getrennt Wege gegan­gen. Aber ein Freund dei­ner Kunst bin ich geblie­ben – gera­de als Anwalt. War­um? Dei­ne Wer­ke zei­gen Mensch­li­ches und All­zu­mensch­li­ches, Skur­ri­les, Abgrün­de, sie erzäh­len Geschich­ten über das Leben,das uns in all sei­nen Facet­ten in unse­rem Anwalts­all­tag begeg­net. Seit 40 Jah­ren. Immer noch und immer wieder.

As time goes by….

 

 

 

 

 

 

Der 1945 gebo­re­ne ı Fritz Klier darf als Grand­sei­gneur der Zei­chen­kunst gel­ten. Eben­so dif­fe­ren­ziert wie das Spek­trum sei­ner Tech­ni­ken – der­be Koh­le auf Pack­pa­pier, schwung­vol­le Tusche auf Büt­ten oder hoch­ele­gant hin­ge­hauch­ter Blei­stift auf Alu­mi­ni­um – zei­gen sich auch sei­ne Sujets. Mit siche­rem Strich fixiert Klier Sze­nen aus Afri­ka oder den Tanz unter nörd­li­cher Mit­som­mer­son­ne eben­so tref­fend wie den über­spann­ten Zustand einer Gesell­schaft von Hoch­stap­lern und Voyeuren.

GEORG THURINGER

 


Die Deutsch-Öster­rei­chi­sche Juris­ten­ver­ei­ni­gung DÖJ und die Kanz­lei Gerauer

 

Die Deutsch-Öster­rei­chi­sche Juris­ten­ver­ei­ni­gung DÖJ und die Kanz­lei Ger­au­er – eine alte Freundschaft!

 

Die Deutsch Öster­rei­chi­sche Juris­ten­ver­ei­ni­gung DÖJ fei­er­te anläss­lich der dies­jäh­ri­gen Jah­res­ta­gung in Pas­sau ihr 30-jäh­ri­ges Bestehen. Die Kanz­lei Ger­au­er ist der DÖJ in vie­ler­lei Hin­sicht beson­ders ver­bun­den: Prof. Alfred Ger­au­er war im Jahr des Mau­er­falls 1989 sowohl Grün­dungs­va­ter als auch der ers­te Prä­si­dent der DÖJ. Über lan­ge Jah­re bestimm­te er maß­geb­lich die Geschi­cke und die erfolg­rei­che Ent­wick­lung der DÖJ. Auch Rechts­an­wäl­tin Gabrie­le Edle von Pollak, eben­falls Part­ne­rin der Kanz­lei Ger­au­er und Grün­dungs­mit­glied der DÖJ, war bei der dies­jäh­ri­gen Tagung wie­der dabei.

Seit der Stab­über­ga­be des Vor­sit­zes der DÖJ von Prof. Ger­au­er an Dr. Karl Wag­ner ist Rechts­an­walt Ralf Nie­ke – Part­ner der Kanz­lei Ger­au­er – Vor­stands­mit­glied der DÖJ und u.a. feder­füh­rend in der Orga­ni­sa­ti­on der Jah­res­ta­gun­gen. Er wur­de 2013 in das Amt des Vize­prä­si­den­ten gewählt an Stel­le des aus­schei­den­den Dr. Bernd Wölfl – einem wei­te­ren Part­ner der Kanz­lei Gerauer.

Die Jah­res­ta­gung 2019 war mit einer Rekord­teil­neh­mer­zahl, tol­len fach­li­chen Bei­trä­gen und sehr posi­ti­vem Feed­back sowohl der Teil­neh­mer als auch in der Pres­se ein abso­lu­tes High­light. Auf der Home­page der DÖJ und auf der Face­book­sei­te der DÖJ https://business.facebook.com/doejev/ fin­den Sie mehr Infor­ma­tio­nen und Impres­sio­nen zur Tagung und zur DÖJ selbst.


Was tun bei einem Todes­fall – Hin­wei­se für Angehörige

Was tun im Todesfall - eine Anleitung für AngehörigeWas tun bei einem Todes­fall – Hin­wei­se für Angehörige

Als Todes­fall wird der Tod eines Men­schen in einer Gemein­schaft, beson­ders inner­halb der Fami­lie bezeich­net. Gera­de auf­grund die­ser fami­liä­ren Bezie­hung ist die Trau­er in den meis­ten Fäl­len in der nach­fol­gen­den Zeit sehr groß. Jedoch ist dies auch der Zeit­raum, in dem vie­le Ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müs­sen und drin­gen­de Ange­le­gen­hei­ten zu regeln sind. Es ist des­we­gen wich­tig, auch in einer sol­chen Aus­nah­me­si­tua­ti­on struk­tu­riert vor­zu­ge­hen. Hier möch­ten wir Ihnen als Ange­hö­ri­gen eini­ge recht­li­che und prak­ti­sche Hin­wei­se an die Hand geben, die Ihnen bei einem Ster­be­fall eine Ori­en­tie­rung bieten. 

Sie fin­den am Ende des Arti­kels die wich­tigs­ten Punk­te als Check­lis­te zum Down­load. Hin­ter­le­gen Sie die­se bei Ihren Unter­la­gen, damit Sie bei Ein­tre­ten eines Todes­falls zur Hand ist.

Die ers­ten Schrit­te unmit­tel­bar nach dem Ein­tritt des Todes

In der emo­tio­nal wohl belast­ends­ten Pha­se muss zunächst ein Arzt ver­stän­digt wer­den. Die­ser ist nach der Lei­chen­schau und der offi­zi­el­len Fest­stel­lung des Todes dafür zustän­dig, wich­ti­ge Unter­la­gen, die in der Fol­ge­zeit benö­tigt wer­den, aus­zu­stel­len. Dazu zählt unter ande­rem der Toten­schein, wel­cher per­sön­li­che Infor­ma­tio­nen zum Ver­stor­be­nen sowie zu der Todes­ur­sa­che beinhal­tet. Die­ser ers­te Schritt ent­fällt aber in 80% der Fäl­le, da sich der Tod meist in einem Kran­ken­haus oder Pfle­ge­heim ereig­net, wodurch die ers­ten Maß­nah­men bereits durch das Per­so­nal der jewei­li­gen Ein­rich­tung ein­ge­lei­tet wer­den. 

Zeit­nah soll­ten auch Ver­wand­te und Ange­hö­ri­ge des Ver­stor­be­nen infor­miert wer­den, wel­che für gewöhn­lich bei der Trau­er­be­wäl­ti­gung und den anfal­len­den büro­kra­ti­schen Hür­den hel­fend zur Sei­te ste­hen kön­nen. Han­delt es sich bei dem Ver­stor­be­nen um eine noch berufs­tä­ti­ge Per­son, ist auch des­sen Arbeit­ge­ber zu kon­tak­tie­ren. Man selbst kann in der Regel bei dem eige­nen Arbeit­ge­ber in dem Fal­le, dass ein naher Ange­hö­ri­ger ver­stor­ben ist, für ein paar Tage Son­der­ur­laub bean­tra­gen. Dies ist wich­tig, um fol­gen­den Punk­ten in Ruhe nach­ge­hen zu kön­nen. 

Fin­den und Ord­nen der wich­tigs­ten Unterlagen

Beson­ders wich­tig ist es, alle rele­van­ten Doku­men­te des Ver­stor­be­nen zusam­men­zu­su­chen, um sie für spä­te­re Amts­gän­ge und Anträ­ge parat zu haben. Nicht nur eine etwai­ge letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung (bspw. in der Form eines ein­fa­chen Tes­ta­ments) gehö­ren zu den wich­ti­gen Unter­la­gen, son­dern auch der oben genann­te Toten­schein, die Geburts­ur­kun­de, mög­li­cher­wei­se eine Hei­rats­ur­kun­de bzw. ein Schei­dungs­ur­teil (je nach Fami­li­en­stand), sämt­li­che Aus­wei­se (Per­so­nal­aus­weis, Füh­rer­schein, Rei­se­pass) und alle Ver­si­che­rungs­un­ter­la­gen (Ver­si­che­rungs­kar­te, Ver­si­che­rungs­po­li­cen). 

Beauf­tra­gung eines Bestatters

Die Beauf­tra­gung eines Bestat­ters stellt eine Pflicht für die Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen des Ver­stor­be­nen dar. Die sog. Bestat­tungs­pflicht besagt, dass der Ver­stor­be­ne inner­halb einer gesetz­lich nor­mier­ten Frist ord­nungs­ge­mäß bestat­tet wer­den muss. Es muss also ein Bestat­tungs­un­ter­neh­men aus­ge­wählt wer­den, mit wel­chem man unter ande­rem die Moda­li­tä­ten der Bestat­tung (Art der Beer­di­gung, Ort der Bei­set­zung etc.) bespricht. Mög­li­cher­wei­se hat der Ver­stor­be­ne bereits zu Leb­zei­ten eine Bestat­tungs­ver­fü­gung getrof­fen oder einen Vor­sor­ge­ver­trag mit einem bestimm­ten Bestat­tungs­un­ter­neh­men abge­schlos­sen, dann sind die Ange­hö­ri­gen in der Aus­wahl des Bestat­tungs­in­sti­tuts nicht mehr frei. 

Auf­ga­be des Bestat­ters ist es ins­be­son­de­re die Über­füh­rung zu ver­an­las­sen (in der Regel inner­halb der ers­ten 96 Stun­den nach dem Todes­fall). 

Die Mit­hil­fe des Bestat­ters kann auch bei der Bean­tra­gung der Ster­be­ur­kun­de beim zustän­di­gen Stan­des­amt in Anspruch genom­men wer­den. Zu beach­ten ist, dass die Ster­be­ur­kun­de an meh­re­re Behör­den geschickt wer­den muss (Kran­ken­kas­se, Ren­ten­ver­si­che­rung, Lebens­ver­si­che­rung, … ), wes­halb sich gleich in mehr­fa­cher Aus­füh­rung bean­tragt wer­den sollte.
Fol­gen­de Doku­men­te sind dabei vor­zu­le­gen: 

  • den Toten­schein des Ver­stor­be­nen 
  • die Geburts­ur­kun­de 
  • der Per­so­nal­aus­weis 
  • je nach Fami­li­en­stand wei­te­re per­sön­li­che Papie­re, wie z. B. die Hei­rats­ur­kun­de, ein even­tu­el­les Schei­dungs­ur­teil, Ster­be­ur­kun­de des ver­stor­be­nen Ehe­part­ners 

Mit dem Bestat­tungs­un­ter­neh­men wird auch die Art der Bei­set­zung und der Trau­er­fei­er orga­ni­siert. Die Trau­er­fei­er muss dabei nicht in einen reli­giö­sen Rah­men (wenn doch: Pas­tor infor­mie­ren) gebet­tet sein, son­dern kann auch eine welt­li­che Fei­er (bspw. in einem Raum des Bestat­tungs­un­ter­neh­mens) sein. Des Wei­te­ren kann in der loka­len Zei­tung eine Trau­er­an­zei­ge (die Vor­la­gen hier­für hat meist der Bestat­ter) auf­ge­ge­ben wer­den, die unter ande­rem auch beinhal­tet, ob die Bei­set­zung im engs­ten Fami­li­en­kreis statt­fin­den soll oder ob eine gro­ße Trau­er­ge­mein­schaft erwünscht ist. 

Zusam­men mit der Fried­hofs­ver­wal­tung oder dem Kre­ma­to­ri­um soll­ten fol­gen­de Din­ge schnell geklärt wer­den: 

  • Bei­set­zungs­ter­min oder even­tu­ell Ein­äsche­rung 
  • Wahl der Grab­stät­te 
  • Ruhe­dau­er 
  • Deko­ra­ti­on der Trau­er­hal­le, Art der Trau­er­fei­er 

Die Bestat­tungs­kos­ten trägt dabei der Erbe (§ 1986 BGB). 

Anzei­gen des Todes­fal­les bei wei­te­ren Stellen

Neben dem Arzt, den Ange­hö­ri­gen und dem Bestat­ter müs­sen wei­te­re Stel­len infor­miert wer­den. Dazu zäh­len vor allem Ver­si­che­run­gen. Dabei ist zu beach­ten, dass auch gegen­über Ver­si­che­run­gen ein zeit­na­hes Anzei­gen des Todes des Ver­si­cher­ten erfor­der­lich ist. Meist hat dies inner­halb der ers­ten 48 Stun­den zu erfol­gen, da es ansons­ten zu Pro­ble­men bei der Inan­spruch­nah­me der Ver­si­che­rungs­leis­tung kom­men könn­te. Sind noch nicht alle für die Ver­si­che­rung rele­van­ten Unter­la­gen bei­sam­men, reicht auch eine zunächst nur tele­fo­ni­sche Mit­tei­lung aus. Was genau getan und ein­ge­reicht wer­den muss, hängt von der jewei­li­gen Art der Ver­si­che­rung ab. 

Lief auf den Ver­stor­be­nen eine Lebens- oder Ster­be­geld­ver­si­che­rung, kann die Aus­zah­lung der Ver­si­che­rungs­sum­me bean­tragt wer­den. War der Tod die Fol­ge eines Unfalls, muss dies bei der Unfall­ver­si­che­rung gemel­det wer­den. 

Wenn eine beson­ders nahe­ste­hen­de Per­son stirbt (Ehe­part­ner, Eltern­teil), hat dies meist auch Aus­wir­kun­gen auf finan­zi­el­le Unter­halts­leis­tun­gen. Eine beson­de­re Rol­le spielt des­we­gen die sog. Hin­ter­blie­be­nen­ren­te. Die­se muss bei der Ren­ten­ver­si­che­rung bean­tragt wer­den („Wit­wen­ren­te“ bei ver­stor­be­nem Ehe­part­ner oder „Wai­sen­ren­te“ bei Kin­dern) 

Ver­si­che­run­gen, bei denen nicht in einem so engen Zeit­fens­ter eine Abmel­dung zu erfol­gen hat, sind bei­spiels­wei­se die Kran­ken­ver­si­che­rung oder die Pfle­ge­ver­si­che­rung des Ver­stor­be­nen. Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung endet bei­spiels­wei­se auto­ma­tisch mit dem Todes­fall. 

Ein kri­ti­sches The­ma: Nach­lass und Erbe

Ein The­ma, das nach Todes­fäl­len vie­le Fra­gen auf­wirft und oft für Strei­tig­kei­ten sorgt, ist der Nach­lass und das Erbe. Wer Erbe wird, kann der Erb­las­ser vor sei­nem Tod selbst im Rah­men eines Tes­ta­ments oder Erb­ver­trags bestim­men. Ereig­net sich der Tod plötz­lich oder liegt aus einem ande­ren Grund kei­ne letzt­wil­li­ge Ver­fü­gung vor, so rich­tet sich das Erbe nach der gesetz­li­chen Erb­fol­ge. 

Für den Fall, dass ein Tes­ta­ment vor­liegt, muss die­ses unver­züg­lich beim Nach­lass­ge­richt ein­ge­reicht wer­den. Wird dies unter­las­sen kann ein sol­ches Ver­hal­ten straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. 

Dar­über hin­aus wird in den meis­ten Fäl­len von den Erben ein Erb­schein beim Nach­lass­ge­richt bean­tragt. Dies geschieht durch Vor­la­ge des Fami­li­en­stamm­buchs, der Ster­be­ur­kun­de und einer eides­statt­li­chen Ver­si­che­rung über die Rich­tig­keit der gemach­ten Anga­ben. Der Erb­schein ist ein Zeug­nis dar­über, wer Erbe ist und in wel­chem Umfang (Erb­quo­te) meh­re­re Per­so­nen als Erben ein­ge­setzt sind. Die­ser ist erfor­der­lich, um bei­spiels­wei­se bei Bank­in­sti­tu­ten Voll­mach­ten zu bean­tra­gen oder gegen­über Drit­ten einen Nach­weis über die Erben­stel­lung zu füh­ren. Pflicht­teils­be­rech­tig­te und Ver­mächt­nis­neh­mer gel­ten nicht als Erben. Dabei ist zu beach­ten, dass die Bean­tra­gung eines gemein­schaft­li­chen Erb­scheins für alle Mit­er­ben güns­ti­ger ist als die Aus­stel­lung meh­re­rer ein­zel­ner Erbscheine.

Beim Finanz­amt muss inner­halb eines bestimm­ten Zeit­raums nach dem Todes­fall (drei Mona­te) eine Ster­be­an­zei­ge gemacht wer­den, damit bei­spiels­wei­se die Erb­schafts­steu­er ermit­telt wer­den kann.

Kün­di­gun­gen von Verträgen

Nach­dem die wich­tigs­ten Unter­la­gen bei den Ämtern ein­ge­reicht wur­den, muss noch an die Been­di­gung oder Umstel­lung von wei­te­ren Ver­trä­gen gedacht wer­den. Tele­fon- und Fern­seh­an­schluss, eben­so etwai­ge Zei­tungs­abon­ne­ments müs­sen gekün­digt wer­den. Bestehen Pro­fi­le auf sozia­len Netz­wer­ken (Face­book, Insta­gram, Twit­ter etc.) müs­sen die­se (soweit mög­lich) gelöscht wer­den. Sie soll­ten auch an die Kün­di­gung bestehen­der Mit­glied­schaf­ten (online/offline) den­ken. Hat der Ver­stor­be­ne sei­ne letz­ten Tage in einem Pfle­ge­heim ver­bracht, endet der Heim­ver­trag zwar auto­ma­tisch mit dem Todes­fall, aller­dings müs­sen die per­sön­li­chen Gegen­stän­de inner­halb einer bestimm­ten Frist abge­holt wer­den. Lief auf den Ver­stor­be­nen hin­ge­gen eine Miet­woh­nung, ist auch der Miet­ver­trag zu kün­di­gen, es sei denn Ange­hö­ri­ge wol­len wei­ter­hin in der Woh­nung blei­ben, dann ist der Miet­ver­trag und alle damit ver­bun­de­nen Ver­trä­ge ledig­lich umzu­stel­len. 

Fazit

Die Hin­ter­blie­be­nen ste­hen unmit­tel­bar nach dem Todes­fall eines gelieb­ten Men­schen vor einem Berg an Büro­kra­tie und For­ma­li­tä­ten, den sie bewäl­ti­gen müs­sen. Auch wenn dies zunächst über­for­dernd sein kann, gibt es eini­ge Stel­len, an die sich Betrof­fe­ne wen­den kön­nen, um alle wich­ti­gen Ange­le­gen­hei­ten in die­sem Zusam­men­hang zu bewäl­ti­gen. Bei Unklar­hei­ten oder recht­li­chen Fra­gen soll­ten Sie einen Fach­an­walt für Erbrecht zu Rate zie­hen.. 

Ent­spre­chen­de Hil­fe und einen Ansprechpartner/Fachanwalt fin­den Sie hier auf unse­rer Kanzleiseite:

Fach­an­walt für Erbrecht RA Ralf Nieke

Die Check­lis­te zum The­ma „Todes­fall in der Fami­lie – was ist zu tun“ fin­den Sie hier zum Download:

Down­load der Checkliste

 

 

Rechts­an­walts­kanz­lei Prof. Ger­au­er, Pocking

Rechts­an­walt Ralf Nieke

Fach­an­walt für Erbrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Johan­na Was­muth – Fach­an­wäl­tin für Verkehrsrecht

Auf­grund der nach­ge­wie­se­nen beson­de­ren Kennt­nis­se und Erfah­run­gen wur­de unse­rer Part­ne­rin, Frau Rechts­an­wäl­tin Johan­na Was­muth, von der Rechts­an­walts­kam­mer für den Ober­lan­des­ge­richts­be­zirk Mün­chen heu­te die Befug­nis erteilt, die Bezeich­nung „Fach­an­wäl­tin für Ver­kehrs­recht“ zu füh­ren. Wir freu­en uns und gra­tu­lie­ren ganz herzlich.


Stel­len­an­zei­ge: Wir suchen eine/n Rechtsanwaltsfachangestellte/n in Vollzeit

 

 

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Wir suchen      eine/n Rechtsanwaltsfachangestellte/n in Voll­zeit

 

Wir bie­ten       ein abwechs­lungs­rei­ches Auf­ga­ben­ge­biet mit ent­spre­chen­den Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­kei­ten in einer Kanz­lei mit 7 spe­zia­li­sier­ten Rechtsanwälten.

                        Sie erwar­tet ein kri­sen­fes­ter Arbeits­platz in einer zukunfts­ori­en­tier­ten Anwalts­kanz­lei, tech­nisch auf dem neus­ten Stand.

 

Wir erwar­ten  eine abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung zur/zum Rechts­an­walts­fach­an­ge­stell­ten, Freu­de am Beruf und am eigen­ver­ant­wort­li­chen Arbeiten,

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Bit­te sen­den Sie Ihre aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bewer­bungs­un­ter­la­gen an

 

Prof. Ger­au­er Rechtsanwälte

z. H. Frau Rechts­an­wäl­tin Johan­na Wasmuth

Am Stadt­platz 1 • 94060 Pocking

E-Mail: kanzlei@gerauer.de •Home­page: www.gerauer.de


Prof. Alfred Ger­au­er im Gespräch mit Minis­ter­prä­si­dent von Ita­li­en Prof. Dr. Mario Mon­ti (11/2013) in Brüssel

Das Gespräch fand am 4.11.2013 in Brüs­sel anläss­lich der Ver­lei­hung des Steu­er­zah­ler­prei­ses 2013 „Euro­pean Bull“ an die Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Inge Gräß­le als Mit­glied des Haus­halts- und Kon­troll­aus­schus­ses und an Michel Bar­nier, EU-Kom­mis­sar für Bin­nen­markt und Dienst­leis­tun­gen statt.

wei­ter­le­sen …